St. Veit an der Glan braucht eine Digitalisierungsstrategie!

Die Covid19-Pandemie – Stichwort Homeoffice, Homeschooling, etc. – zeigt deutlich auf, St. Veit an der Glan braucht eine Digitalisierungsstrategie. Seit einigen Jahren erwarten sich Bürgerinnen und Bürger auf Gemeindeebene, dass Behördenwege auch auf dieser Ebene möglichst digital ablaufen. Immer mehr Städte und Gemeinden bieten inzwischen darüber hinaus spannende digitale Angebote an. – Wir müssen Zukunft gestalten, statt verwalten!

Die Digitalisierungsumfrage 2019 des Österreichischen Gemeindebundes zeigt auf, dass 77% der Gemeinden mit über 5.000 Einwohner keine Digitalisierungsstrategie haben. – Auch die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat nur einen digitalen Fleckerlteppich anzubieten. Mit der Suchfunktion wird man auf der Stadt-Homepage beim Stichwort Digitalisierung zwar fündig und wird zu zwei Artikeln des Stadtjournals aus 2017 bzw. 2019 weitergeleitet, wobei einer nicht abrufbar ist.

Neben einer Digitalisierungsstrategie benötigen wir den gemeinsamen Willen St. Veit an der Glan zu einer Smart City und Smart Region zu entwickeln.

Was bietet St. Veit?

Die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat natürlich eine Homepage. Die Gemeinde bzw. der Bürgermeister kommunizieren über Facebook und Instagram mit den Bürgerinnen und Bürgern. Gerade die genutzten sozialen Netzwerke sind eine Werbebühne für den Bürgermeister, vor allem in Wahlkampfzeiten. Digitalisierung ist aber mehr als Social Media und eine App anzubieten um Mängel an die Gemeinde zu melden bzw. den Wasserzählerstand digital zu übermitteln.

In der Homepage ist die “Elektronische Amtstafel” integriert, die die im Gemeindeamt aushängten Dokumente in PDF-Format abbildet. Gleiches gilt für die unter Service den Bürgern zur Kenntnis gebrachten Verordnungen.

Eine Überkopf LED-Anzeige für Unternehmen und Vereine, kann man nicht als digitalen Fortschritt per se melden. Noch dazu, wenn das Auftragsformular zwar online auszufüllen geht, aber man es doch ausrucken, einscannen und per E-Mail zurückversenden soll. – Wie bei allen online gestellten Formularen.

Mit ist schon klar, dass eine Unterschrift benötigt wird. Diese kann aber von Inhabern der Bürgerkarte/Handy-Signatur bereits jetzt digital erbracht werden. Mit der Weiterentwicklung der Bürgerkarte/Handy-Signatur zur ID Austria, sind Behörden gefordert entsprechende Angebote daten- und rechtssicher online zu stellen.

Präsentation “Smart City/Smart Region St. Veit an der Glan”

Was fehlt in St. Veit?

Es fehlt einfach eine Digitalisierungsstrategie für das Gesamtgebiet der Stadtgemeinde. Diese soll eine Evaluierung der Leistungsangebote bezüglich infrastruktureller Angebote beinhalten, Strategien und Maßnahmen im Hardware- und Softwarebereich aufzeigen. Kurz: die Stadtgemeinde hat sich der digitalen Daseinsvorsorge anzunehmen!

Nachhaltige digitale Maßnahmen fehlen z.B. in den Bereichen E-Government, Online-Umfragen, Ideenmanagement, Beteiligung an Planungsverfahren, Bürgersprechstunden, Ehrenamtsmanagement, Nachbarschaftshilfe, Einbindung digitaler Vermarktungsplattformen. Hier gibt auch die Bundesregierung Digitalisierungsprojekte im Rahmen Digitales Österreich vor.

Es fehlt öffentlich zugängliches WLAN im Rathaus und in den anderen öffentlichen Einrichtungen bzw. Amtsgebäuden in der Stadt.

Es fehlt die Initiative Bürgerbeteiligung und Bürgerbeteiligungsverfahren in digitalen Erlebnisräumen neu und interaktiv zu gestalten. So konnte letztes Jahr die Stadtgemeinde Scheibbs ein innovatives Virtual Reality Projekt in der Praxis testen.

Es fehlt die Idee digitale Sprechassssistenten zu installieren: Eine “Alexa”-Säule vor dem Rathaus oder an anderen öffentlichen Einrichtungen oder Freizeiteinrichtungen, welche für Bürger und Touristen nutzbar ist.

Es fehlt an innovativen digitalen Wegweisern: Diese könnten über Schulprojekte anhand von Open Maps verfügbar gestellt werden. Über Online-Karten wie z.B. Google Maps kann der Friedhofbesucher das Urnengrab mit der berechneten Gehzeit schnell und direkt finden. Meinerseits wird seit Jahren der Standort der St. Veiter Sprengelwahllokale so digital dargestellt.

Es fehlt an modernen Parkticketautomaten, bei denen ich bargeldlos bezahlen kann bzw. die Möglichkeit des Handyparkens.

Es fehlt an einer digitalen St. Veiter Gemeindeservice-APP: Ein digitales “Gemeindehandbuch”, welches alle existierenden Onlineangebote der Stadt zusammenfasst und erweitert. Mit von der Gemeinde zu Verfügung gestellten Daten – Stichwort Open Data – können Gemeindebürger, Vereine und Unternehmer Inhalte selbst einpflegen und aktuell am Stand halten. Diese “Open Community Map” wäre mit einer Open Street Map vergleichbar.

Es fehlt die weitere finanzielle und infrastrukturelle Unterstützung für einen zeitgemäßen digitalen Bildungsbetrieb in den Volkschulen und der Musikschule. Dazu gehören auch entsprechende Maßnahmen nicht nur von der Gemeinde, sondern auch von Land und Bund gesetzt.

St. Veit braucht eine Digitalisierungsstrategie

Alles in allem braucht es auch politische Verantwortung. Ich plädiere daher für einen entsprechende Entflechtung der Ausschüsse im Gemeinderat. Für jeden Ausschuss soll nur ein Stadtrat verantwortlich sein. Es braucht neben einer Digitalisierungsstrategie eine Stadträtin oder einen Stadtrat für Zukunftsfragen. Der entsprechende Ausschuss soll die Themen Digitalisierung, Innovation und Europa als Aufgabenbereich haben. – Wir müssen Zukunft gestalten, statt verwalten!

St. Veit an der Glan braucht eine Digitalisierungsstrategie!

Die Covid19-Pandemie – Stichwort Homeoffice, Homeschooling, etc. – zeigt deutlich auf, St. Veit an der Glan braucht eine Digitalisierungsstrategie. Seit einigen Jahren erwarten sich Bürgerinnen und Bürger auf Gemeindeebene, dass Behördenwege auch auf dieser Ebene möglichst digital ablaufen. Immer mehr Städte und Gemeinden bieten inzwischen darüber hinaus spannende digitale Angebote an. – Wir müssen Zukunft gestalten, statt verwalten!

Die Digitalisierungsumfrage 2019 des Österreichischen Gemeindebundes zeigt auf, dass 77% der Gemeinden mit über 5.000 Einwohner keine Digitalisierungsstrategie haben. – Auch die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat nur einen digitalen Fleckerlteppich anzubieten. Mit der Suchfunktion wird man auf der Stadt-Homepage beim Stichwort Digitalisierung zwar fündig und wird zu zwei Artikeln des Stadtjournals aus 2017 bzw. 2019 weitergeleitet, wobei einer nicht abrufbar ist.

Neben einer Digitalisierungsstrategie benötigen wir den gemeinsamen Willen St. Veit an der Glan zu einer Smart City und Smart Region zu entwicklen.

Was bietet St. Veit?

Die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat natürlich eine Homepage. Die Gemeinde bzw. der Bürgermeister kommunizieren über Facebook und Instagram mit den Bürgerinnen und Bürgern. Gerade die genutzten sozialen Netzwerke sind eine Werbebühne für den Bürgermeister, vor allem in Wahlkampfzeiten. Digitalisierung ist aber mehr als Social Media und eine App anzubieten um Mängel an die Gemeinde zu melden bzw. den Wasserzählerstand digital zu übermitteln.

In der Homepage ist die “Elektronische Amtstafel” integriert, die die im Gemeindeamt aushängten Dokumente in PDF-Format abbildet. Gleiches gilt für die unter Service den Bürgern zur Kenntnis gebrachten Verordnungen.

Eine Überkopf LED-Anzeige für Unternehmen und Vereine, kann man nicht als digitalen Fortschritt per se melden. Noch dazu, wenn das Auftragsformular zwar online auszufüllen geht, aber man es doch ausrucken, einscannen und per E-Mail zurückversenden soll. – Wie bei allen online gestellten Formularen.

Mit ist schon klar, dass eine Unterschrift benötigt wird. Diese kann aber von Inhabern der Bürgerkarte/Handy-Signatur bereits jetzt digital erbracht werden. Mit der Weiterentwicklung der Bürgerkarte/Handy-Signatur zur ID Austria, sind Behörden gefordert entsprechende Angebote daten- und rechtssicher online zu stellen.

Smart City/Smart Region St. Veit

Was fehlt in St. Veit?

Es fehlt einfach eine Digitalisierungsstrategie für das Gesamtgebiet der Stadtgemeinde. Diese soll eine Evaluierung der Leistungsangebote bezüglich infrastruktureller Angebote beinhalten, Strategien und Maßnahmen im Hardware- und Softwarebereich aufzeigen. Kurz: die Stadtgemeinde hat sich der digitalen Daseinsvorsorge anzunehmen!

Nachhaltige digitale Maßnahmen fehlen z.B. in den Bereichen E-Government, Online-Umfragen, Ideenmanagement, Beteiligung an Planungsverfahren, Bürgersprechstunden, Ehrenamtsmanagement, Nachbarschaftshilfe, Einbindung digitaler Vermarktungsplattformen. Hier gibt auch die Bundesregierung Digitalisierungsprojekte im Rahmen Digitales Österreich vor.

Es fehlt öffentlich zugängliches WLAN im Rathaus und in den anderen öffentlichen Einrichtungen bzw. Amtsgebäuden in der Stadt.

Es fehlt die Initiative Bürgerbeteiligung und Bürgerbeteiligungsverfahren in digitalen Erlebnisräumen neu und interaktiv zu gestalten. So konnte letztes Jahr die Stadtgemeinde Scheibbs ein innovatives Virtual Reality Projekt in der Praxis testen.

Es fehlt die Idee digitale Sprechassssistenten zu installieren: Eine “Alexa”-Säule vor dem Rathaus oder an anderen öffentlichen Einrichtungen oder Freizeiteinrichtungen, welche für Bürger und Touristen nutzbar ist.

Es fehlt an innovativen digitalen Wegweisern: Diese könnten über Schulprojekte anhand von Open Maps verfügbar gestellt werden. Über Online-Karten wie z.B. Google Maps kann der Friedhofbesucher das Urnengrab mit der berechneten Gehzeit schnell und direkt finden. Meinerseits wird seit Jahren der Standort der St. Veiter Sprengelwahllokale so digital dargestellt.

Es fehlt an modernen Parkticketautomaten, bei denen ich bargeldlos bezahlen kann bzw. die Möglichkeit des Handyparkens.

Es fehlt an einer digitalen St. Veiter Gemeindeservice-APP: Ein digitales “Gemeindehandbuch”, welches alle existierenden Onlineangebote der Stadt zusammenfasst und erweitert. Mit von der Gemeinde zu Verfügung gestellten Daten – Stichwort Open Data – können Gemeindebürger, Vereine und Unternehmer Inhalte selbst einpflegen und aktuell am Stand halten. Diese “Open Community Map” wäre mit einer Open Street Map vergleichbar.

Es fehlt die weitere finanzielle und infrastrukturelle Unterstützung für einen zeitgemäßen digitalen Bildungsbetrieb in den Volkschulen und der Musikschule. Dazu gehören auch entsprechende Maßnahmen nicht nur von der Gemeinde, sondern auch von Land und Bund gesetzt.

St. Veit braucht eine Digitalisierungsstrategie

Alles in allem braucht es auch politische Verantwortung. Ich plädiere daher für einen entsprechende Entflechtung der Ausschüsse im Gemeinderat. Für jeden Ausschuss soll nur ein Stadtrat verantwortlich sein. Es braucht neben einer Digitalisierungsstrategie eine Stadträtin oder einen Stadtrat für Zukunftsfragen. Der entsprechende Ausschuss soll die Themen Digitalisierung, Innovation und Europa als Aufgabenbereich haben. – Wir müssen Zukunft gestalten, statt verwalten!